2013-03-13

Der Boden ist mit Zeitungen ausgelegt, schwarz auf weiß und farbige Bilder darauf, auf ihnen liegen Stifte, Tuben, Pinsel, Tuschkästen, Wachsmaler, Becher mit noch klarem Wasser, tausend Farben, die Wand ist weiß. Noch. Musik erfüllt die Luft mit guter Laune, die Sonne scheint durchs Fenster, der Schnee wird ignoriert, jetzt gibt es nur noch Farben. Nach dem ersten Strich ist alles ganz leicht, der Bleistift kratzt über die Tapete, das makellose Weiß verändert sich, da entsteht ein Bild, und nach und nach füllt sich die Wand mit Formen und Farben und Fantasie. Ich fühl mich lebendig beim Malen, gebe mich der Kunst hin, singe schief mit und bringe krumme Gestalten an die Wand. Probiere mit Farben, mische, verwende zu viel Wasser, vertu' mich, bin unzufrieden, aber glücklich. Und mein Papa sagt, Marie, werd' doch Künstlerin, und ich lächle, das ist das Schönste, was ich seit langer Zeit zu hören bekam, glaube ich, das ist eins der schönsten Komplimente, die ich mir vorstellen kann.

Kommentare:

May hat gesagt…

das sieht wunderschön aus

Katharina L. hat gesagt…

Das ist so perfekt *-*
Ich glaube den Baum mach ich dir nach :P

Lina hat gesagt…

wow dieser baum.. das ist echt beeindruckend.
ich glaub du musst nicht mehr künstlerin werden, du bist schon eine
Lina♥

Leonie hat gesagt…

Dein Papa hat Recht, liebe Mary. Denn du bist Künstlerin in jeder Hinsicht. Vielleicht bist du Lebenskünstlerin vielleicht bist du Künstlerin weil du mit den Worten so bedacht umgehst und mit ihnen malst und zauberst, und vielleicht bist du Künstlerin, wie man das normalereise versteht: Künstlerin. Du malst deine Phantasiewelten auf Papier und Wände und zauberst Magie auf Photos und beeindruckst damit alle.
Nein, du bist nicht nur vielleicht Künstlerin. Du Bist schon längst eine Künstlerin!

♥ an dich!